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B 4.1 Heißmehlproben sicher entnehmen | |
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Bei der Zementherstellung wird das Rohmehl in einem Wärmetauscherturm mit den Abgasen des Drehrohrofens stufenweise auf mehrere hundert Grad Celsius vorgewärmt. Das so erhitzte Rohmehl verhält sich bezüglich des Fließverhaltens wie Wasser. Von Zeit zu Zeit müssen Heißmehlproben im Wärmetauscherturm entnommen werden. Dabei kann es auf Grund des Fließverhaltens und der sehr hohen Temperaturen zu Brandverletzungen kommen. |
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In einem Zementwerk wurde ein Probenehmer entwickelt der in einem geschlossenen System arbeitet. Dazu wird auf entsprechende Reinigungsöffnungen bzw. Cardoxstutzen ein Schleusenrohr aufgesteckt. In diesem Schleusenrohr befindet sich ein sogenannter „Probelöffel", der über einen außerhalb angebrachten Handgriff in den Materialstrom hineingelassen wird. Nach Entnahme der Probe wird der Probelöffel zurück in das Schleusenrohr gezogen und oberhalb einer Auslassöffnung um 180° gedreht. Die Heißmehlprobe fällt nun durch die Auslassschleuse in ein Aufnahmegefäß. Mit dieser Einrichtung können Heißmehlproben sicher entnommen werden. Ein „Durchschießen" während der Probenahme wird damit ausgeschlossen. |
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> Bewährte Praxislösung– Förderpreis 2002Dyckerhoff AG |
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